Wir brechen auf in die Tierrettungsstation, 15 Dollar Eintritt, finde ich als Einzige etwas zu viel.
Meine Erfahrung im Reptilienpark von Dominical liegen mir noch in Erinnerung und ich hoffe wirklich dass das nicht wieder so ein Tourinepp ist.

Es gibt nur 2 Besuchstermine pro Tag, es sind also genuegend Touristen da, die eifrig ihre Kameras zuecken. Mmmhhh….
Ich flippe nicht total aus bei jedem Tier, aber als erstes kommt dieser wunderschoene Frosch.
„Wer will mal halten“? –  Nicht so viele, aber ich will! Froesche mag ich gern.

Ein paar Erinnerungsbilder, die Gruppe schaut entzueckt auf den Frosch auf meiner Hand und dann – springt mir das Tierchen mitten ins Gesicht.
Fuck! Mensch, bei dem Guide ist er doch auch auf dem Finger geblieben, warum muss er denn ausgerechnet bei mir ins Gesicht springen.
Das sind Momente die im Kopf bleiben und ganz selten auch im Foto festgehalten werden – danke Julie!

Es folgen Faultier, Eichhoerchen und Affe.


Im Affenkaefig duerfen die Kameras nicht mitgenommen werden.
Die Affen sind wie Babys und springen auf die Koepfe meiner Gruppe, nur bei mir kommt nie einer an.
Wahrscheinlich sollte ich mal wieder meine Haare waschen, aber bei dem eiskalten Duschwasser versuche ich das so weit wie moeglich nach hinten zu schieben.

Das Gute an Gruppenaktivitaeten ist, dass du eben mit fremden Menschen ein Gruppenerlebnis teilst und Dich das ungemein zusammenschweisst.
Wir bleiben fuer den heutigen Tag eine Gruppe, ich wasche mir die Haare und lackiere meine Fingernaegel.
Ich habe im Gefuehl, dass das ein Ausgeh-Abend wird.

Wir gehen nicht aus, bleiben in unserem geliebten Rocking Js und haben einen extrem guten Abend zusammen.
Das Wissen, nur fuer diesen einen Abend eine Gruppe zu sein, weil am Naechsten Tag alle in verschiedene Richtungen aufbrechen.
Die Chemie ist genial, kein Gruppenstress, keine langen Diskussionen, einfach eine gute Zeit.
Ein Mix aus USA, Kanada, Libanon/London, Finnland, Israel und Deutschland.

Mir begegnen staendig Menschen, aber an diesem Abend liegt etwas Besonderes in der Luft und das spueren alle.


Das sind die Momente, fuer die ich reise und in denen ich in ein paar Stunden sehr viel mehr lerne, als gewoehnlich.
Ueber Menschen, Laender, Kulturen, Sprachen, Gewohnheiten, Verbundenheit und ueber mich.

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