Montezuma ist nicht mein Lieblingsort, aber ich gehe mit einem guten Gefuehl und freue mich auf einen neuen Ort.


Branko besteht darauf mich zum Busbahnhof zu bringen, denn er hat extra einen Wagen fuer den Rucksack. Dieser Wagen entpuppt sich als absolute Fehlkonstruktion, die Raeder sind zu klein und der Rucksack faellt bei jedem Schlagloch herrunter.

Nach einer 15minuetigen Fahrt erreiche ich Santa Teresa, ich stuerme in den ersten Shop und kaufe mir das erste Kleid – endlich, denn ich habe schlauerweise nur fuer New York Kleidung dabei.

Ich checke im Tranquillo Guesthouse ein. Sebastian aus Argentinien arbeitet an der Rezeption, ich sehe in der Anmeldeliste viele deutsche Namen und sage ihm, dass ich gerne ein Mehrbettzimmer haette, in dem nicht so viele Deutsche sind. Ich will schliesslich etwas aus anderen Kulturen lernen. Er fragt mich, ob Israel ok ist – ich bejahe, denn mit Israelis habe ich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Fuer 12 Dollar beziehe ich mein Mehrbettzimmer, inklusive kostenlosem Kaffee und Pankcakes.

Ich esse erst einmal 3 Pancakes mit einem furchtbar suessen Sirup.

Die Israelis, Shabi und Liko, sind sehr amuesant und reisen seit 8 Monaten durch Sued-und Mittelamerika, ausserdem treffe ich Glen wieder.

Wir gehen an den Strand, ein kilometerlanger weisser Sand  – mein neuer Lieblingsplatz.


Von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr gibt es zwei Cocktails fuer 7 Dollar.
Wir bestellen zwei Pinacolada, frische Ananas und Kokusnuss mit einem guten Schuss Alkohol eiskalt an einem extrem heissen Tag – ich fuehle mich wie in der Raffaelo Werbung.
Alles ist so hell hier, die Sonne, der Sand und das Meer glitzern und funkeln.
Ich fuehle mich wie im Paradies!

Ich habe schon einige Israelis getroffen, aber kochen konnten sie bisher nicht besonders gut. Meine neuen Roomies sind echte Naturtalente und das mit 22. Ich habe selten jemanden mit so viel Liebe kochen sehen.
Sie kaufen frisches Fleisch, panieren Haehnenbrueste und machen Pommes aus echten Kartoffeln.

Ich dachte immer, ich kann gut kochen, aber da kann ich nicht mithalten.
Die Israelis beschliessen, dass ich mich nicht mehr ums Essen kuemmern muss, ich kann ab jetzt immer bei ihnen mitessen. (richtige Zimmerauswahl!)

Das ist genau das, was ich an Israelis schaetze, sie teilen immer und freuen sich, andere Menschen gluecklich zu machen.

Noch ahne ich nicht, dass ich morgen die beste Eiscreme kennenlerne, einen israelischen Song lerne und eine Full-Moon Party mitten im Dschungel erlebe.

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