Ich fuehle mich zu Hause an diesem Ort – und werde einige Naechte bleiben. Mein Fruehstueck besteht aus einer frischen Kokusnuss und einer Ananas, das Leben kann so einfach sein.


Mein neuer Nachbar ist Tal aus Israel, er war bereits 10 Naechte hier und kommt gerade von einem Tagestrip zurueck.


Er bringt mir „Guten Appetit“ „be te a won“ und „Freut mich, Dich kennenzulernen“ – „Na im Me od“ auf hebraeisch bei. Mein hebraeischer Wortschatz ist groesser als mein spanischer.

Ausserdem mit dabei, Abbey und Amber.
Sie bestehen darauf aus Texas und nicht aus den USA zu kommen Sie lieben ihr Land und die Menschen und fuehren mir texanische Country- Taenze vor – sehr unterhaltsam.
Beide sind Studentinnen und haben wenig Geld, aber viele Ideen um Geld zu machen. Amber hinterlegt an der Rezeption eine Nachricht, dass sie einen Haarschnitt inkl. Kopfmassage und einem Bier fuer 5 Dollar anbietet. Das Haareschneiden hat sie nie gelernt, eine Freundin hat es ihr mal gezeigt.

Abby will Stirnbaender verkaufen und strickt den ganzen Tag. Beide sind wirklich duchgeknallte, aber herzensgute und froehliche Menschen. Ich denke darueber nach, auch Stirnbaender zu stricken.

Wir verbringen den letzten Tag mit Felix, er kommt aus England und wird morgen nach ueber 18 Monaten nach Hause fliegen.


Am Abend trifft Francesco aus Italien ein, er spricht weder englisch, noch spanisch. Eine Kommunikation ist auch mit drei Woerterbuechern nicht moeglich, uns fehlt das italienisch- englische.
Das einzig was ich verstehe ist, dass er ein Restaurant in Sizilien hat.


Der Tag geht zu Ende, ich weiss noch nicht, dass Rum-Cola zu meinem Lieblingsgetraenk wird und wir die Nacht zum Tag machen.

Advertisements