An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Kristina, die eigentlich in diesem Appartment wohnt. Bevor sie nach Florida aufgebrochen ist, hat sie mir erst ihre Uggs und dann ihre Gummistiefel überlassen.

Photobucket

Ich habe mich noch nie für Schuhe interessiert und somit auch selten Komplimente für meine Schuhauswahl bekommen.
Kaum gehe ich mit diesen Schmuckstücken auf die Straße, sind die Menschen ganz entzückt und lieben meine Gummistiefel.
Danke Kristina! – Was mache ich nur ohne sie in Costa Rica?

An diesem Wochenende habe ich Besuch von Marie, sie ist eine Freundin von Kristina. Marie kommt aus Lüneburg, ist seit über einem Jahr als Au Pair in New York und ihre eigentliche Berufung ist die Fotografie.

Beim Alleine – Reise ist bisher nur das Alleine – Essen gewöhnungsbedürftig.
Deswegen freue ich mich umso mehr über ein gemeinsames Frühstück – ein europäisches Frühstück.

Eine gute Adresse um zu bemerken, wie sehr ich den Brotgeschmack vermisse.

Lepainquotidien
100 Grand Street, between Greene & Mercer


Es gibt zwei lange Holztische, anfangs ist es etwas ungewohnt, schließlich sind das fremde Menschen direkt neben mir.
Das Gefühl vergeht und ich trinke nach langer Zeit einen guten Kaffee.
Sarah Jessica Parker hat mich mit ihrem Coffee-to-go Becher in die Annahme versetzt, hier gibt es überall guten und starken Kaffee.

Gibt es nur im Starbucks, ansonsten ist es immer ein dünner Filterkaffee.


Marie sehe ich heute zum letzten Mal.
Ein komisches Gefühl, Menschen kennen zu lernen, um sich dann sofort wieder zu verabschieden.

Über das Cafe lese ich später im Internet, dass es auch eine Filiale in München am Gärtnerplatz gibt. Auch hier scheint es die Idee mit den Gemeinschaftstischen zu geben.
Ich war noch nie da.

„Ob Freunde oder Unbekannte, alle finden an unserem GemeinschaftsTisch zusammen um Brot zu brechen und ein bisschen zu verweilen“

Zusammengefunden hat in New York niemand und wir haben auch nicht mit unseren Tischnachbarn das Brot gebrochen – aber die Marmelade geteilt.

Wir sind in Soho, dem Stadtteil, in dem die Models wohnen.
Ich sehe keine, aber ein Original Obey.

Kannte ich bis zum heutigen Tag auch nicht.
Von Graffitis habe ich keine Ahnung, ich kenne nur Banksy.
Marie erklärt mir, dass Obey der Westküstenbanksy ist.

Ok – dann halte ich diese Graffiti- Berühmtheit einmal fest.

Danke Marie, für die gemeinsame Zeit in New York, die inspirierenden Gespräche und die zwei Mentol-Zigaretten, die du absichtlich hier vergessen hast.

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