11:00 Uhr: Sich-Treiben -Lassen in NY
Zeitlos durch die Straßen schlendern und sich von New York einfangen lassen.

14:00 Uhr Frühstück in Chinatown.
Das Frühstück fällt aus und wird zum Lunch, wir treffen uns direkt in Chinatown.
20 Elisabethstreet – Jing Fong – vor der Eingangstür zweifeln wir kurz.
Sind wir hier wirklich richtig?
Sind wir – und ziehen eine Nummer, der Andrang ist groß und nach wenigen Minuten werden wir aufgerufen und dürfen die Rolltreppe betreten.
Oben angekommen, erwartet uns ein komplett gefüllter Saal – das Treiben erinnert an eine Essensmeile in Bangkok.

Wie fleißige Bienchen schwirren die Angestellten um uns herrum und präsentieren ihre Tellerchen.
Wir sind hungrig und greifen überall zu, bis der Tisch restlos gefüllt ist.


Das Essen ist irgendwie immer mit Shrimps, undefinierbar, aber unfassbar köstlich.

Wir können uns nicht mehr bewegen, sind satt und zahlen für 4 Personen nur 50 Dollar.


(v.l.n.r) Andre, Marie, ich, Lisa

16:30 Uhr: Flohmarkt in Brooklyn.
Der Flohmarkt in Brooklyn ist legendär, es soll auch Promialarm geben.
Ich sehe keinen Promi, aber einen der schönsten Flohmärkte.
Das Gebäude ist ehrwürdig – der Williamsburgh Saving Bank Tower.


Das Besondere an diesem Flohmarkt – alles ist so unglaublich ruhig.
Die Menschen streifen geduldig durch die Gänge und bewundern die unzähligen Schätze aus vergangenen Zeiten.
Kein Ramsch – sondern eine exklusive Auswahl an New Yorker Vintage.


Ich erfahre mehr über die aktuellen Trends –  vor Jahren noch als politisch inkorrekt verpöhnt.
Jetzt das Wichtigste Must have für 2011 – Pelz!


Ich kaufe mir mein erstes Liebhaberstück in New York für 10 Dollar.
Der Kauf verläuft wie meine gesamten Flohmarkterlebnisse.
Der Verkäufer sieht mir bereits an der Nasenspitze an, dass ich dieses Stück unbedingt haben muss.
Natürlich ist an dem Preis absolutes gar nichts zu machen.
Das ist mir wie gewohnt egal und ich freue mich wie ein Kind an Weihnachten.

Meine neue Matroschka Kette:

Für 10 Dollar sogar als Geschenk verpackt.

19:00 Uhr: Subway – Fahren und Brooklyn Bridge:
Ich bin bisher nur unterirdisch gefahren und sehe die Brooklyn Bridge das 1. Mal aus dem Fenster.
Wow! – in welchem U-Bahnsystem hat man diese Aussicht?


Wie man unschwer erkennen kann.
Die Dame links neben mir (von Euch rechts), mochte mich nicht sonderlich.
Bei meinen Versuch die Brooklyn Bridge zu fotografieren, lehne ich mich möglichst weit nach hinten an die Stange, ohne zu bemerken, dass ich ihre Finger dabei einklemme.
Sie sagt nichts, sondern bohrt mir ihre  Hand in den Rücken.
Schön, dass wir ab der nächsten Station nebeneinander sitzen dürfen.

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