15.01.2011
Nach einer miesen Nacht in einem Flughafenhotel in Irland nehme ich nicht viele gute Eindrücke mit.
Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich den Nachmittag im Hotel wieder verschlafe und dann kein Bus mehr in die Stadt fährt.
Ich trinke ein Guinness für 5 Euro an der Hotelbar und es schmeckt schrecklich.
Genau wie das Essen.

Die gute Nachricht: Alles ist umsonst und wird von der Fluggesellschaft gezahlt. Außer das Guinness.
Dennoch bin ich glücklich die Reise nach New York anzutreten.

Mein Einreisegewicht beträgt unglaubliche 11.9 Kilo.

Ich gebe meine Fingerabrücke ab und versuche auf meinem Einreisebild in die USA möglichst gut rüberzukommen – dabei interessiert es nun wirklich niemanden.
Mein Einreise-Check korrigiere ich noch einmal.
Ja natürlich muss man alle Fragen mit „No“ beantworten – weiß ja jeder.
Ich habe nur 2 Bananen von dem Hotelfrühstück eingesteckt und hatte das Gefühl, diese als „einzuführendes Obst“ auflisten zu müssen.
Und – mein Heimatland ist auch nicht München – deshalb auch hier eine Korrektur.
Ich darf trotz Sprachbarrieren die Maschine betreten.

und erhalte meinen ersten Stempel im Reisepass.

Die Fluggesellschaft ist immer noch die günstige vom Vortag, deshalb erwarte ich nicht viel.
Die Überraschung: Eine kaum ausgebuchte Maschine. Ich lege mich alle zwei Stunden in eine andere Reihe und schaue mir vier Filme an.

Es gibt heute auch kostenlose Getränke und ein warmes Mittagessen – eine grausame Angelegenheit.
Kartoffeln, Gemüse und Hühnchen – nicht voneinander zu unterscheiden.

Nach 8 Stunden lande ich in den USA – in New York und betrete ein neues Land.
Ortzeit: 14:00 Uhr und ich habe noch einen ganzen Tag vor mir.

Ich fühle mich frei, entspannt und bereit für: NEW YORK!

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